Für den Fall, dass du dein Intervall kennst oder selbst einstellst – und vorher wissen willst, wie lange du wirklich am Set stehst.
Nötige Aufnahmedauer
So lange musst du mit Intervall aufnehmen, um ein Video bei zu bekommen ( Fotos).
Für alle, die ihr Intervall selbst festlegen – an der Kamera mit Intervalltimer oder in einer App mit manuellem Intervall. Du gibst dein Wunschergebnis vor, wir rechnen zurück, wie lange du dafür aufnehmen musst.
Ziehende Wolken funktionieren gut mit 2–5 Sekunden, dichter Verkehr oder Menschenmengen mit 1–3 Sekunden. Sehr langsame Vorgänge wie Sonnenuntergänge oder Sternenhimmel brauchen deutlich längere Intervalle von 15–30 Sekunden.
Ein Stativ ist Pflicht, ein Intervalltimer (eingebaut oder extern) praktisch. Plane genug Akkukapazität und Speicherplatz ein – gerade bei langen Aufnahmezeiten.
Viele Smartphone-Kamera-Apps wählen das Intervall automatisch und passen es während der Aufnahme sogar an – nach welcher genauen Logik, legen Apple und Google nicht offen. Dafür lässt sich also keine verlässliche Zahl berechnen. Wenn deine App ein festes Intervall anzeigt oder du eine manuelle Zeitraffer-App nutzt, funktioniert der Rechner oben trotzdem.
Rechne lieber etwas großzügiger, als du glaubst zu brauchen – zu lange Aufnahmen kannst du hinterher problemlos kürzen, zu kurze nicht nachträglich verlängern.
Bei 25 Bildern pro Sekunde brauchst du 250 Bilder. Mit 5 Sekunden Intervall nimmst du dafür rund 21 Minuten auf (250 × 5 s = 1.250 s). Bei 2 Sekunden Intervall reichen etwa 8 Minuten.
Die Formel lautet: Clip-Länge in Sekunden mal Bildrate. 30 Sekunden bei 25 Bildern pro Sekunde sind 750 Bilder. Die Aufnahmedauer ergibt sich dann aus Bildanzahl mal Intervall.
Sie muss kürzer als das Intervall sein, sonst verpasst die Kamera Bilder. Als Richtwert für natürlich wirkende Bewegungsunschärfe gilt etwa die Hälfte des Intervalls.
Alle Angaben ohne Gewähr – für die Richtigkeit der berechneten Werte und Angaben wird keine Haftung übernommen.